Alle Songtexte aus Helden aller Arten
(Songs sind auf CD bestellbar)
von Ingo Lämmerhirt
| Alles hier so klein | Ein heiteres Gefühl | Nabel der Welt |
| Am liebsten tot | Ein Stück von mir | Overdressed |
| Das Mädchen | Ich will ihn haben | Wir wissen alles |
| Der Schmerz | Helden aller Arten | |
| Die Welt spinnt | Laras Song |
Weitere Texte (Feuer in unseren Strassen ...) |
Herzlichst
geheißen, seien Sie willkommen,
bin noch immer ganz und gar benommen,
sie reden mit vollem Mund, doch man hört sie nicht schmatzen.
Herzen ohne Seelen, hingegeben an ihre Naturtriebe.
Hier gibt
es Helden aller Arten und alle sind geübt im Warten,
oder Erfüllung in einem Cyber-Fiktions Wahnsinn
der Imagination.
Stundenlanges
Nichts im bildschirmflackernden Neonlicht,
jede und jeder Einzelne: Ein armer Wicht!
Doch hier und jetzt werdet ihr Gefühle und Musik real bekommen,
drum seid mir, ihr Echten, herzlichst willkommen.
Hat
vielleicht jemand meine Freude gesehen?
K önnt' ihr meine
Langweile verstehen?
Denk ich
an Schönes, so ist das ganz weit weg.
In der Ferne
liegt das wahre Glück
Ich
will hier raus Es zieht mich davon - wer kommt mit? Mit mir ....
Das
ist alles hier so klein!
Ich brauche Luft
um froh zu sein.
Doch bin ich fern,
so will ich weiter fort,
die Unruhe findet mich an jedem Ort.
Dann
will ich wieder raus, ich will davon - und wer kommt mit? Mit mir .... Und hält
mich fest ....
Es gibt da ein Mädchen, irgendwo -
du kennst sie schon länger hast sie oft gesehn.
Getroffen habt ihr euch zu verschiedener Gelegenheit,
erzählt bis in die Nacht, oder einfach nur getanzt.
Freundschaft in Harmonie und Sterne angesehn
Gegenwart kaum wahrgenommen, irgendwie wird's schon gehen.
Doch alles hat ein poröses Fundament,
so wurde freundschaftliches Gefühl zu Liebe, die brennt.
Du denkst an sie beim Aufstehn, willst sie sofort sehn,
sie aber wohnt in einem anderen Haus - und du flippst aus.
Wo sollst du hin, mit deinem Gefühl
Sollst du ihr deine Liebe gestehn?
Du weißt genau, Freundschaft steht auf dem Spiel,
wenn du dich offenbarst musst du gehn.
Schon über eine Woche ist das letzte Treffen her
ihr kommt euch nicht näher, Stagnation.
Aus ihr wirst du nicht schlau und dir fehlt der Mut
vielleicht packst du's einfach an, denn das Leben geht weiter
Wo sollst Du hin ....
Du liebst - wagst nichts - du redest - sagst nichts
Du spinnst - jeder glaubts - was ist, wenn du das Herz ihr raubst?
Du träumst - das ist gut - bist Depressiv und ohne Mut
Du wartest das jemand sagt: Sing! Geh ohne Deckung in den Ring!!
Wo sollst Du hin...
Diese hilflosen Augen brechen mir fast das Herz,
erst wenn man ihn fühlt, erkennt man ihn, den Weltenschmerz.
Ich wollt verhindern, dass die Unschuld des Schnees in Dir zerschmilzt,
ich bin bei Dir, bin bei mir, meine Gedanken sind verfilzt.
Ganz alleine, auf einem Boot - am liebsten tot. Wer soll begreifen was Du fühlst, Du bist alleine in Deiner Not.
Die Bücher, die Du in Deinem Kopf schreibst ohne Handlung,
sind Geschichte, sind Zukunft oder einfach nur Deine Meinung.
Sie sind jedem scheißegal, auch wenn manche anders tun,
das ist Dir eine Qual und Du möchtest Dich nur ausruh'n.
Ganz alleine, auf einem Boot ...
Völlig verdreht im Trip durch das Chaos, Gefühle zwischen Durchblick
und Depression.
Jeder Weg führt überall hin, ziellos steuern wir ins Nirgendwo.
Der Kopf erschafft die Zeit täglich neu, ein Jahrtausend als Zahl
- und wir wissen alles.
Wir sind überall am Start und haben Spaß ohne Ende.
Wir überholen uns selbst im Rückwärtsgang - farbenfrohe Illusionen gaukeln uns
vor was wir glauben wollen.
Wir haben zehntausend Freunde und das Leben hat uns lieb.
Wer
kennt uns wirklich wie wir sind, wo können wir sein, ohne dieses Spiel zu spielen.
Geballte Einsamkeit
lässt uns ertrinken, wir können nicht mehr tiefer sinken.
Ich habe diese Farce durchschaut und sie ihrer Existenz beraubt.
Ich werde fühlen, auch dann, wenn es keinem passt, ich werde reden ohne Achtung
vor der Konvention,
Ich werde lachen, auch wenn es albern ist, es ist mir ganz egal, was diese Welt
von mir verlangt
Nehmt mich wie ich bin. Ich will stark sein, ich will weinen, lieben, leben.
Wer kennt uns wirklich ... wir wollen nicht mehr tiefer sinken.
Ich bin ein zartes, zerbrechliches Reh, doch bevor ihr mich verletzt tue ich
euch weh!
Wenn man mich streichelt, zerschmelze ich, deshalb verweigere ich mich und bleibe
widerspenstig.
Voll kindlicher Freude lache ich Euch ins Gesicht, doch was ich dabei denke,
das wisst ihr nicht.
Ich bin anders als ihr alle denkt und das geht keinen
wirklich etwas an.
Schon manchmal habe ich mich verschenkt, aber an mich
kam noch keiner wirklich dran.
Ich bin die Schönheit, zu der euch das rechte Wort nicht einfällt, und wenn
dann wäre dieses Wort nicht von dieser Welt.
Mein lasziver Blick macht mich selbst schon ganz beglückt und wenn er jemanden
trifft, so wird er verrückt.
Ich reiche Euch die Hand und schau' dabei gebannt zu dem Schatten meiner Geste
an der Wand.
Ich bin anders ...
Da ist ein kleines,
heiteres Gefühl, es ist nicht greifbar und bedeutet doch viel.
Ich kenne dich
und weiß doch nichts von Dir, dabei wünschte ich: Du wärst bei mir.
Wo
kommst Du so plötzlich her, wo warst du so lange versteckt und verborgen.
Endlos
weit liegt vor uns das Meer, lass' uns schwimmen geh'n, hinaus in den Morgen.
Du zeigst Dich
mir in neuer Gestalt, zaghaft Deine Stimme und ich lausche, eh' sie verhallt.
Ungewohnt hell,
Dein glänzendes Gewand und ich entdecke in Dir ein ganz neues Land.
Wo kommst Du so plötzlich her...
Was wir machen
und welchen Weg wir gehen, das ist für keinen von uns wirklich abzusehen.
Der Wind voller
Sand, hier am weiten Strand, trübt den Blick - doch ich habe Dich erkannt.
Wo
kommst Du so plötzlich her, wo warst du so lange versteckt und verborgen.
Dein Feuer ist nicht von dieser Welt, es brennt
lichterloh und es kommt wie bestellt.
Ich merke: endlich geht
was los, da ist etwas, das macht mich groß.
Komm
herüber und setze dich auf meinen Schoß, ich bespritze dich mit Wasser und schau'
wie du reagierst.
Ich will dich fern haben,
will dir nah sein, was mach' ich bloß, ich lass' dich erst gehen, wenn du von
mir ein Stück probierst.
Mach die Augen zu und
lass' sie weiter leuchten, hör' auf zu atmen und singe mir ein Lied.
Wenn Du die Lippen schließt,
werd' ich sie befeuchten, vielleicht gibt es bei uns niemals einen Abschied.
Komm herüber...
Beiße mich, wenn Du kannst,
zerstöre meine Larmoyanz.
Ich werde Dir Champagner
sein,
wir wollen uns von aller Langeweile befrei'n.
Männer woll’n immer nur das Eine, doch der Eine
gerade nicht den ich meine.
Ich will ihn haben, mich
an ihm laben, will seine Augen immer auf mir spüren.
Ich gehe mit offenen Augen durchs Leben und begehrenswerte
Männer sind meistens schon vergeben.
Doch er ist frei, dieses Wunder von einem Mann
und trotzdem komme
ich einfach nicht an ihn heran. Ich will ihn haben ...
Hast mal wieder ´n schweren Tach verbracht,
sitzt jetzt vor der Flimmerkiste, Abends um halb acht.
Dein Kopf dröhnt immer noch, die Maloche ist es, die dich so fertig macht
und du wartest darauf, dass deine Frau mal wieder lacht.
Wochenendstimmung kommt bei dir erst garnicht auf,
die geht für die Erholung von der Plackerei drauf.
In der Kneipe an der Ecke, ziehst du dir noch'n Bier -
Deiner Frau gegenüber verhälst du dich dann wie ein wilder Stier.
Das kann der Sinn des Lebens nicht sein, das kann der Sinn
des Lebens nicht sein
und manchmal willst du nur noch schrei'n
Wir verlachen das Kind, das wir doch eigentlich noch ganz
gerne sind
und alle wissen wir, alle wissen wir - die Welt spinnt!
Hey kauf' dir doch Drogen, die sind zwar nicht gesund,
aber jedes Auto wird dann kugelrund
und wenn dir dann die Augen schlackern, kannst du nur noch Mama' plappern
und vielleicht einen Sitzplatz zur Bühnenshow ergattern.
Voll auf dem Trip rennst du ´ne Glastüre ein,
du reibst dir die Birne und denkst: Das kann doch garnicht sein
Hast Blumen in der Hand, das siehst du im Spiegel an der Wand
Du weißt nicht für oder von wem, fragst dich: Wo ist mein Verstand?
Das kann der Sinn des Lebens nicht sein, ...
Wenn du meinst du hast geliebt, die Beste aller
Schönsten ausgesiebt,
Ja jetzt
schreibst du sehnsüchtige Liebesgedichte, und hoffst, dass Gott die Sache schon
richte,
Dann
lass los und kehre zu dir zurück, vergiss die andern, nimm dich selbst in den
Blick.
Du hast
viel zu viele Gedichte geschrieben, dich ängstigt, das Gefühl könnte versiegen.
Ja, lass endlich los und kehre zu dir zurück ...
Paris scheint
der Nabel der Welt zu sein, dort ist das Treiben rege und der Verkehr intensiv,
und wer ist nicht vom Tour Eiffel entzückt?
Alle
Welt fährt dorthin , ja, was hat das denn für `nen Sinn, denn ihr vergeßt darüber
mich!
Ich weiß
wovon Du träumst, wenn Du einsam bist,
und ich
umgarne Dich so lange, bis Deine Seele zerschmolzen ist.
Nur
rede niemals über die Stadt der vielen Lichter, der Boulevards, Cafés, Künstler
und Dichter.
Denn
alle Welt fährt dorthin ...